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Heilpflanzenportrait: Schwarzer Holunder (Sambuccus nigra)


Kurzbeschreibung:

Der Holunder ist seit jeher eine wichtige Heilpflanze, die den Menschen früher als "Sitz des guten Hausgeistes" heilig war. Er wurde auch als "Bauernapotheke" bezeichnet, da er über großartige Heilkräfte verfügt. Früher befand sich auf jedem Hof mindestens ein Holunderstrauch. Heute muss man teilweise suchen, um diese Pflanze zu finden. Meistens hat man jedoch in Knicks Glück. 

Auf seelischer Ebene steht der Holunder für Unterstützung in Reifeprozessen und in Wandlungsphasen.

Verwendet werden heutzutage überwiegend die getrockneten Blüten und die gekochten Beeren. Holunderblüten sind sowohl für Menschen, als auch für Pferde geeignet.

Inhaltsstoffe:

  • Flavonoide
  • ätherisches Öl
  • Chlorogensäure
  • Kaffeesäureester
  • Gerbstoffe
  • Phytosterine
  • Schleim
  • Vitamin C (Beeren)

Wirkungen:

  • schweißtreibend
  • entzündungshemmend
  • antioxidativ (Beeren)
  • antiviral (Beeren)
  • immunsteigernd
  • verbessert die Bronchialsekretion
  • bei trockenem Husten: Vermehrung des Bronchialschleims (Blüten)
  • bei produktivem Husten und Nasennebenhöhlenentzündung: schleimlösend (Blüten)
  • stoffwechselfördernd
  • schwach harntreibend

Anwendung:

  • Erkältungskrankheiten, grippale Infekte, Grippe
  • Resistenzsteigerung bei Atemwegsinfekten, die chronisch werden könnten
  • chronische Nasennebenhöhlenentzündung
  • Raucherhusten
  • Rheumatische Erkrankungen 

Nebenwirkungen/ Kontraindikationen:

Nicht bekannt.


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