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Heilpflanzenportrait: Löwenzahn (Taraxacum officinalis)


Kurzbeschreibung:

Als eine der ersten Pflanzen ist der Löwenzahn im Frühjahr zu sehen und bevölkert in großer Anzahl vor allem stickstoffreiche Böden. Er wird seit Jahrhunderten als Heilpflanze eingesetzt und eignet sich aufgrund seiner Wirkstoffe hervorragend für eine Frühjahrskur. Auch von Pferden wird er im Frühjahr gern gefressen, da er die Leber unterstützt.

Mit einem Bitterwert von 100 ist der Löwenzahn zwar lange nicht so Bitter, wie z.B. der Enzian. Bei den Heilpflanzen zur Unterstützung des Verdauungstraktes spielt er dennoch ganz vorne mit.

Betrachtet man die Wirkung des Löwenzahns auf der seelischen Ebene, so steht er für den "Fluss" und kann bei Stillstand und Starre unterstützen.

Verwendet werden in der Regel die Blätter und die Wurzel des Löwenzahns. 

Inhaltsstoffe:

  • Bitterstoffe
  • Triterpene
  • Steroide
  • Phenolglykoside
  • Flavonoide
  • Phenolcarbonsäuren
  • Cumarine
  • Inulin
  • Mineralstoffe
  • Vitamine

Wirkungen:

  • verdauungsfördernd
  • appetitanregend
  • gallensekretionsfördernd
  • stoffwechselanregend
  • harntreibend
  • tonisierend
  • entzündungshemmend
  • krampflösend

Anwendung:

  • Appetitlosigkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Gallensekretionsstörungen
  • Leberstörungen
  • Durchspülungstherapie
  • Nierengries
  • Unterstützend bei Gicht und rheumatischen Erkrankungen
  • Ausleitungs- und Entgiftungskur

Nebenwirkungen/ Kontraindikationen:

Nebenwirkungen:

  • ggf. Magenprobleme durch die Bitterstoffe

Kontraindikationen:

  • Verschluss der Gallenwege
  • Entzündungen der Gallenblase und -wege
  • Ileus
  • Vorsicht bei Gallensteinen

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